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NATO
Das grösste NATO-Manöver seit Ende des Kalten Krieges
Krieg und Frieden | von Michael Christen | 28.08.2016

Im Juni 2016 fand in Polen das grösste Nato-Manöver seit dem Ende des Kalten Krieges statt. 31’000 Soldaten aus 24 Nato- Staaten und verbündeten Nationen übten im Rahmen der Übung «Anaconda 16» die Verteidigung Polens gegen einen «imaginären Feind aus dem Osten».

Insgesamt 3000 Fahrzeuge und Panzer, 105 Flugzeuge und Helikopter, zwölf Kriegsschiffe und 31’000 Soldaten wurden in Stellung gebracht, um die Ostgrenze der Nato gegen einen Angriff aus Ländern mit Fantasienamen wie Bothnia oder Torrike zu verteidigen. Die Übung begann mit dem Absprung von 2000 Fallschirmjägern in der polnischen Ortschaft ...

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VERNEHMLASSUNGSANTWORT
Vernehmlassungsantwort Sicherheitspolitischer Bericht 2016
Parlament | von GSoA | 04.03.2016

Im Rahmen des Vernehmlassungsverfahrens zum Sicherheitspolitischen Bericht 2016 hat die GSoA umfassend zu dem Entwurf des Bundesrates Stellung genommen. Sie kommt zum Schluss, dass die Schweiz unter anderem eine zivile Katastrophenschutzorganisation benötigt, nicht aber eine Armee.  Zudem soll sich die Schweiz für ein internationales Abkommen zur Regularisierung autonomer ...

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DIE SCHWEIZ UND DIE NATO
Schleichender Nato-Beitritt
Armee und Zivildienst | von Meret Schneider | 12.02.2016

Im November 2016 jährt sich der Schweizer Beitritt zur «Partnerschaft für den Frieden» (PfP) zum 20. Mal. Die Bilanz zeigt: Es bildeten sich schleichend intensivere Kooperationen zwischen PfP-Staaten und der Nato heraus und die Grenzen werden je länger je mehr verwischt. Ist das PfP ein Nato-Beitritt auf Raten? Und welche Rolle spielt in diesem Kontext die Fokussierung auf subsidiäre Einsätze der Schweizer Armee?

Innerhalb der «Friedenspartnerschaft» der Nato bilden die traditionellen neutralen Staaten Westeuropas aufgrund ihrer scheinbaren politischen Homogenität die «Western European Partners» (WEP-5), bestehend aus Schweden, Finnland, Österreich, Irland und der Schweiz. Diese ...

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«WAR ON TERROR»
Wer vom Irak-Krieg nicht reden will, sollte von ISIS schweigen
Krieg und Frieden | von GSoA | 24.11.2015

Die beiden barbarischsten Formen aktueller Terrormethoden sind der Drohnenkrieg und die Selbstmordattentate. Der Drohnenkrieg ist barbarisch, weil nur eine Seite ein Risiko eingeht, auf einen getöteten Terroristen neun unschuldige zivile Opfer und auf jedes Opfer acht Terroristen kommen. Die Selbstmordattentate sind barbarisch, weil die Täter völlig unberechenbar und rücksichtslos sind, da sie mit dem eigenen Leben abgeschlossen haben. Über den Drohnenkrieg habe ich mich in meinem Basler Uni-Vortrag über den „Krieg gegen den Terror - Bilanz einer Katastrophe" (Blog vom 8.4.2015) geäussert. Hier und jetzt gehe ich aus von den schrecklichen Attentaten in Paris ...

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NATO TIGER MEET
Wenn Nato nicht Nato sein darf
Krieg und Frieden | von Martin Parpan | 09.06.2015

Vom 7. bis 8. Mai findet in der Türkei die grösste europäische Luftwaffen-Verbundübung statt – das sogenannte «Nato Tiger Meet». Obwohl die Schweiz bekanntlich nicht Nato-Mitglied ist und sich gerne auf ihre Neutralität beruft, nimmt die Schweizer Luftwaffe trotzdem am «Nato Tiger Meet» teil. Zudem versucht das VBS krampfhaft zu behaupten, dass das «Nato Tiger Meet» nichts mit der Nato zu tun hätte.

Beim «Nato Tiger Meet» handelt es sich um ein Treffen von Fliegerstaffeln, die einen Tiger im Staffelwappen tragen. Auszeichnungen werden für fliegerischen Leistungen, Professionalität und Auftreten vergeben. Die Schweiz hat ...

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BASLER FRIEDENSKONGRESS
"Krieg gegen Terror" - Bilanz einer Katastrophe
Krieg und Frieden | von GSoA | 08.04.2015

Im Herbst 2012 fand an der Uni Basel zum 100. Jahrestag des Basler Friedenskongresses eine wissenschaftliche Tagung statt. In seinem Referat zog Jo Lang eine Bilanz des „War on Terror". Nun sind sein Beitrag, aber auch die anderen Referate aktualisiert als Online-Publikation erschienen. Hier eine kurze Zusammenfassung von Jo Langs Beitrag und darunter die Links zum Text wie zur ganzen Publikation.

9-11 reicht nicht aus, um den im September 2001 gestarteten „Krieg gegen den Terror", der von Präsident Bush anfänglich als „Kreuzzug" bezeichnet wurde, zu verstehen. Der globale Neomilitarismus ist eine Reaktion auf das Ende des Kalten Krieges ...

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KRIEG IN AFGHANISTAN
GSoA fordert Aufklärung über bundesrätliche Afghanistan-Pläne, Auflösung der PSO-Kommission und neutralen Friedensgipfel
Krieg und Frieden | von GSoA | 27.07.2010

 

Die jüngsten Enthüllungen von Wikileak bestätigen, was die Friedensbewegten bereits im Herbst 2001 betonten: Der Krieg in Afghanistan ist unsinnig. Sie werfen aber auch Fragen auf, welche die Schweiz betreffen. Bis heute ist ungeklärt, warum Bundesrat, Armeeführung und die ausserparlamentarische PSO-Kommission 2005 auf die abstruse Idee kamen, ein ganzes Detachement nach Afghanistan zu entsenden, wie weit diese Pläne gediehen waren und inwiefern der militärische Nachrichtendienst informiert war über die bereits damals ausweglose Situation am Hindukusch. Noch im Februar 2006 hat der Bundesrat in einer Antwort auf die Motion Lang „Kein Schweizer Truppeneinsatz in ...

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AFGHANISTAN-KRIEG
Kein Geld für Kriegstreiber!
Krieg und Frieden | von GSoA | 28.01.2010

Die Gruppe für eine Schweiz ohne Armee GSoA verurteilt den Entscheid von VBS und EDA scharf, die NATO in ihrem Afghanistan-Einsatz finanziell zu unterstützen. Die in Afghanistan kämpfenden NATO-Länder bekräftigen in London zurzeit erneut ihre militärische Offensiv-Strategie. GSoA-Sekretär Patrick Angele stellt fest: „Mit diesem Geld würde die Schweiz den NATO-Krieg unterstützen. Das ist ein Skandal.“

Auch wenn das Geld für medizinische Hilfe für die afghanische Armee bestimmt sein soll, ist es verfehlt, den sogenannten "War on Terror" zu unterstützen, den die NATO in Afghanistan führt. Es gibt ...

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UNTERSCHIEDLICHE POSITIONEN
Putin und der Pazifist
Krieg und Frieden | von Josef Lang | 01.02.2000

Vom pazifistischen Armeeabschaffer zum Verteidiger eines Kriegsherrn. Eine Auseinandersetzung mit den Stellungnahmen von Andreas Gross

«Putin wollte den Krieg» (Sergei Kowaljow, russischer Menschenrechtskämpfer, in: NZZ 29./30. Januar 2000)

«Und dann hat er jede unserer Fragen beantwortet, weit über die Zeit hinaus. Und in einer verbindlich engagierten, aber auch selbstkritischen und dialogischen Art, wie es für viele auch westliche Staatsmänner nicht üblich ist, und schon gar nicht für russische Politiker. "Ich habe in Putin tatsächlich einen anderen Menschen getroffen als den, der uns jeden Tag gezeichnet wird von Journalisten, die ihn noch nie getroffen haben ...

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GEGEN DIE LEGITIMIERUNG DES KRIEGES
Gegen Bomben aus Ost und West
Krieg und Frieden | von Roland Brunner, Nico Lutz | 01.02.2000

Russland führt Krieg in Tschetschenien. Russland darf das, die Nato hats ja schliesslich auch gemacht. Und nach dem Kosov@-Feldzug fehlt den westlichen PolitikerInnen die moralische Legitimation für lautstarken Protest. In verschiedenen Schweizer Städten war die GSoA an Kundgebungen gegen den Krieg beteiligt

Seit Ende September 1999 führt die russische Armee einen verbrecherischen Krieg gegen die Bevölkerung der Tschetschenischen Republik Itschkeria. Wie schon zwischen 1994 und 1996, als der Krieg gegen Tschetschenien mindestens 30’000 zivile Opfer forderte, wird diese Aggression im Westen weitgehend emotionslos hingenommen. Wo bleibt die internationale Verantwortung und die Solidarität ...

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