GAZA
Das humanitäre Völkerrecht verträgt keine Kompromisse
Krieg und Frieden | von Matthias Hui | 21.05.2010
Gaza, ein Jahr nach dem Krieg. Die Katastrophe findet im Alltag ihre Fortsetzung. Die Verletzungen des humanitären Völkerrechts gehen weiter, Israel hält die Blockade aufrecht. Die Schweiz als Depositärstaat der Genfer Konventionen muss jetzt handeln.
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NAHOST-KONFLIKT
Gaza: Die Schweiz ist aufgefordert zu handeln
Krieg und Frieden | von Tobia Schnebli | 16.02.2010
Ein Jahr nach dem Angriff der israelischen Armee auf den Gazastreifen präsentiert sich die Situation der Zivilbevölkerung in Gaza praktisch unverändert dramatisch. Nun ist die internationale Gemeinschaft gefordert – explizit auch die Schweiz.
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WAR ON TERROR
Jemen – Konstruktion eines «failed state»
Krieg und Frieden | von Felix Birchler, Adi Feller | 16.02.2010
An der medialen Front herrscht gespannte Ruhe. Ein Land im Bürgerkrieg, Sezession im Norden und im Süden, die Konfliktgebiete gesperrt für in- und ausländische JournalistInnen. Entsteht auf der arabischen Halbinsel ein neuer «failed state»?
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KRIEG IN NAHOST
Neue Etappe in der Spirale der Unmenschlichkeit
Krieg und Frieden | von Tobia Schnebli | 28.03.2009
Und wieder erlebte die Zivilbevölkerung in Palästina und Israel ein grausames und völkerrechtswidriges Blutvergiessen. Seine tieferen Wurzeln hat der Gaza-Krieg in der Intoleranz und im Rassismus des Westens.
Das Blutbad, das über 1300 Tote und 4000 Verletzte auf palästinensischer Seite sowie mehr als ein Dutzend israelische Opfer gefordert hat, ist eine Fortsetzung der Spirale der Gewalt des 20. Jahrhunderts – dem «gewalttätigsten Zeitalter der Menschheitsgeschichte», wie es der Historiker Eric Hobsbawm schon 1994 nannte. Der «permanente, globale Krieg» gegen den Terror, der in Afghanistan und im Irak geführt wird, aber auch im Libanon, im Westjordanland ...
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SCHWEIZ-ISRAEL
Ist militärische Zusammenarbeit unpolitisch?
Krieg und Frieden | von Adi Feller | 28.03.2009
Zwischen der Schweizer Armee sowie der in der Schweiz ansässigen Rüstungsindustrie einerseits und der israelischen Armee und Rüstungsindustrie andererseits gibt es eine intensive Zusammenarbeit. Ist dies mit der Neutralität und einem humanitären Engagement in der Region vereinbar?
Im Jahre 2008 besuchten nicht weniger als 16 Delegationen der Schweizer Armee Israel. Für dieses Jahr sind auch bereits 12 Besuche geplant. Daneben gab es immer wieder Besuche israelischer Armeedelegationen in der Schweiz. Was machen solche Delegationen eigentlich? Es sollen dort nur Erfahrungen über bereits an die Schweiz geliefertes militärisches Material ausgetauscht werden, politische Gespräche ...
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KRIEG UND FRIEDEN
Breit abgestützte Demonstration gegen den Krieg im Gaza-Streifen
Krieg und Frieden | von Rahel Ruch | 28.03.2009
Die blutigen Auseinandersetzungen in Israel und Palästina Ende des letzten Jahres haben uns alle schockiert und entsetzt. Um der Betroffenheit und dem Entsetzen Gehör zu verschaffen, hat sich Anfang Januar ein breites Bündnis zur Vorbereitung einer Friedenskundgebung getroffen. Die GSoA beteiligte sich massgeblich an der Organisation der ...
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KRIEG UND FRIEDEN
Palästina: Solidarisch zum gemeinsamen Widerstand
Krieg und Frieden | von GSoA | 23.02.2007
(db) Das Israeli Committee Against House Demolition (ICAHD) wehrt sich gegen die völkerrechtswidrige Praxis der israelischen Armee Wohnhäuser zu zerstören.
ICAHD hat sich zum Ziel gesetzt mit gewaltfreier direkter Aktion die Zerstörung von Häusern in den besetzten Palästinenser-Gebieten zu verhindern. Gegründet wurde das Komitee 1997, aus Enttäuschung über den Zusammenbruch des Osloer Friedensprozesses und die Wahl Netanyahus. Die GSoA-Zeitung befragte die internationale Koordinatorin von ICAHD, Lucia Pizarro.
GSoA: Wie reagieren die Menschen, wenn Sie ihnen von ICAHD erzählen?
Lucia Pizarro: Viele Israeli verstehen erst gar nicht, worum es geht. Manche meinen ...
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KRIEGSMATERIAL-EXPORTE
Israel: Global Player im Waffenhandel
Kriegsmaterial-Exporte | von Tobia Schnebli | 23.02.2007
"Stopp der rüstungsindustriellen Zusammenarbeit mit Israel und dem Nahen Osten" ist eine gemeinsame Forderung der unterschiedlichsten Friedensbewegungen - nicht nur in der Schweiz, sondern in ganz Europa. Doch wie relevant ist der israelische Rüstungssektor überhaupt?
Seit dem Wiederaufflammen des Konfliktes in Palästina/Israel im Jahr 2000 wurde die Forderung nach einem Stopp der rüstungsindustriellen Zusammenarbeit mit Israel in verschiedenen europäischen Ländern laut. In der Schweiz wurde 2002 ein gemeinsamer Aufruf von rund 50 Organisationen lanciert, mit dem der Bundesrat aufgefordert wurde, die Zusammenarbeit zwischen der Schweiz und dem israelischen Rüstungssektor zu stoppen. Im selben ...
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KRIEG UND FRIEDEN
UN-Truppe im Libanon
Krieg und Frieden | von GSoA | 17.11.2006
Der Libanonkrieg und das Schweigen der Komplizen Am 20. September stimmte der Bundestag in Berlin mehrheitlich für eine bis zu 2400 Soldatinnen und Soldaten umfassende deutsche Beteiligung an der UN-Truppe im Libanon (UNIFIL).
Von Claudia Haydt*
Die Frage, ob es überhaupt nötig oder gar sinnvoll ist, deutsche Soldaten ...
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KRIEG UND FRIEDEN
Nahostfriedenswoche 26.11. bis 2.12.2006
Krieg und Frieden | von GSoA | 17.11.2006
Ende Juli hatte sich die Lage im Nahen Osten mit dem israelischen Angriff auf den Libanon verschärft. In der Schweiz, wie auf der ganzen Welt, wurde Protest gegen Krieg und Gewalt im Nahen Osten laut und verschiedenste Gruppierungen und Organisationen führten Demonstrationen und Veranstaltungen zum Thema durch.
In Bern hat sich nach der Dynamik rund um die Demonstration vom 29. Juli eine Gruppe von Einzelpersonen und VertreterInnen verschiedener Organisationen gebildet, welche Mittel und Wege suchte, den Nahen Osten auch nach dem Waffenstillstand im Libanon nicht in Vergessenheit geraten zu lassen. In der Folge hat die Gruppe begonnen, eine ...
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