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Zeitung 152 vom 22.11.2012:
Deserteure verdienen unseren Schutz: Asylreferendum jetzt unterschreiben!

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Editorial
Krieg und Frieden | von Felix Birchler | 20.11.2012

Liebe Leserin, lieber Leser

Man wolle das Referendum gegen die Verschärfungen im Asylgesetz nicht unterstützen. Denn man habe keine Chance in der Volksabstimmung und biete nur der SVP eine Bühne für eine gruselige Abstimmungskampagne. So argumentiert man bei der SP und bei Amnesty International. So argumentiert man, wenn in Parteizentralen und Hauptsitzen Politik mit dem Rechenschieber gemacht wird.

Die GSoA ist anders. Bei den Verschärfungen im Asylgesetz revoltieren unsere Herzen. Diesmal ganz besonders: Indem sie Kriegsdienstverweigerer explizit vom Asylrecht ausschliessen, greifen die Bürgerlichen unsere antimilitaristische Überzeugung frontal an. Da gilt es nicht primär ...

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MILITÄRPFLICHTERSATZ
Hilfsdienst statt Abgabe?
Armee und Zivildienst | von Piet Dörflinger | 20.11.2012

Der Europäische Gerichtshof hat die Wehrpflichtersatzsteuer in der heutigen Form für nicht haltbar erklärt. Das VBS steht nun unter Zugzwang, denn weitere Urteile dürften folgen.

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GEGENKAMPAGNE
Von der Taufe bis zur Wehrpflicht
Wehrpflicht aufheben! | von Stefan Dietiker | 20.11.2012

Die GegnerInnen unserer Initiative machen mobil. Für sie gilt es ernst, schliesslich sehen sie nichts weniger als den Staat selbst gefährdet. Ein kurzer Blick auf unsere Kontrahenten zeigt: Militarismus, Nationalismus, Politik und Wirtschaft versuchen den Schulterschluss.

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SCHLECHTE ARGUMENTE
Bundesrat lehnt Wehrpflichtinitiative ab
Wehrpflicht aufheben! | von Seraina Patzen | 20.11.2012

Die Stellungnahme des Bundesrates zur Wehrpflichtinitiative fiel nicht überraschend aus. Am 14. September gab er bekannt, dass er die Initiative ablehne. Seine wichtigsten Argumente werden hier kurz ausgeführt und widerlegt.

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MEDIENTAG GRIPEN
The show must go on!
Kampfflugzeuge | von Jonas Zürcher | 20.11.2012

Das VBS präsentierte den Gripen-F-Prototyp den Medien. Auch ein GSoA-Reporter war vor Ort.

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BESCHAFFUNGSWAHN
Was hat Gripen mit Bodluv zu tun?
Kampfflugzeuge | von Stefan Dietiker | 20.11.2012

Wie Rheinmetall Ende Oktober bekannt gab, baut die Waffenfabrik in Zürich achtzig Stellen ab. Die Sparte der Flugabwehrkanonen und Air-Defence-Produkte ist «Opfer» der Kürzungen in den europäischen Verteidigungsbudgets. Mit den Milliardenbeschaffungen von neuen Kampfflugzeugen, neuen Drohnen und dem Ersatz des Boden-Luft-Abwehrsystems läuft die Schweiz komplett gegen den Trend.

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PARTNERORGANISATION
CAAT gewinnt den Alternativen Nobelpreis
Krieg und Frieden | von Cordula Bieri | 20.11.2012

Die Campaign Against Arms Trade (CAAT) hat im September den diesjährigen alternativen Nobelpreis, den «Right Livelihood Award», gewonnen. Der Preis entstand in den 1980er Jahren und zeichnet jedes Jahr Personen und Organisationen aus, welche praktische Antworten auf die dringendsten Fragen der heutigen Zeit liefern. Gerade für kleine Organisationen mit wenig Mitteln ist die Auszeichnung, die mit 50'000 Euro dotiert ist, eine grosse finanzielle Unterstützung und bringt internationale Aufmerksamkeit.

CAAT führt in England einen engagierten Kampf gegen den Waffenhandel und deckt durch exzellente Recherchearbeit immer wieder dunkle Machenschaften von Rüstungsfirmen auf. Es gelingt ihr auch ...

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NAHER UND MITTLERER OSTEN
Ausfuhren trotz Exportstopp
Kriegsmaterial-Exporte | von Adi Feller | 20.11.2012

Im Abstimmungskampf um die Kriegsmaterial-Initiative 2009 machte die damals zuständige Bundesrätin Doris Leuthard das Versprechen, kein weiteres Kriegsmaterial an die drei Staaten Ägypten, Pakistan und Saudi-Arabien zu liefern. Eine Bilanz.

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KRIEGSMATERIAL-EXPORTE
Kosmetik im Sinne der Rüstungsindustrie
Kriegsmaterial-Exporte | von Martin Parpan | 20.11.2012

Nachdem Schweizer Handgranaten im syrischen Bürgerkrieg aufgetaucht sind, sieht sich der Bundesrat zum Handeln gezwungen. Mit einer Reihe von Massnahmen soll die Bewilligungspraxis für Waffenexporte verschärft werden. Die «Verschärfung» ist allerdings nicht mehr als Kosmetik an einem falschen Konzept.

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REFERENDUM
Desertion darf kein Ausschlussgrund für Asyl sein!
Krieg und Frieden | von Josef Lang | 20.11.2012

Die GSoA unterstützt das Referendum gegen die erneute Verschärfung des Asylgesetzes aus mehreren Gründen. Der wichtigste ist der Ausschluss der Kriegsdienstverweigerung als Asylgrund.

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MILITÄRTECHNOLOGIEN
«Mit den Waffen des Geistes gegen den Geist der Waffen»
Krieg und Frieden | von Nikolai Prawdzic | 20.11.2012

In der Schweiz arbeiten diverse Hochschulen mit der Schweizer Armee und mit Rüstungsbetrieben zusammen, um Waffen weiterzuentwickeln. Eine erfolgreiche Kampagne aus Deutschland zeigt, wie gegen diese Militarisierung vorgegangen werden kann.

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KONFLIKTFORSCHUNG
Das Zeitalter der Kriege geht zu Ende
Krieg und Frieden | von Andreas Weibel | 20.11.2012

Noch nie in der Geschichte starben weniger Menschen durch bewaffnete Konflikte und Gewalt als heute. Und es gibt keinen Hinweis, dass dieser Trend sich nicht fortsetzen wird. Die Friedensbewegung ist sich nicht bewusst, wie wirksam sie ist, wenn man nicht nur die kurzfristigen Niederlagen, sondern ihre langfristigen Erfolge betrachtet.

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REFERAT VON ILAN PAPPE
1948 – eine andere Geschichte
Krieg und Frieden | von GSoA | 20.11.2012

Am 30. November spricht der bekannte israelische Historiker Ilan Pappe in Bern. Das Referat findet im Rahmen der Veranstaltungsreihe «Die Nakba: Flucht und Vertreibung der PalästinenserInnen 1948 und heutige palästinensische Realitäten» statt. Ilan Pappe gehört zu den sogenannten «Neuen Historikern» Israels, welche die Geschichte der Staatsgründung Israels einer Revision unterziehen. Pappe hat jahrelang die Ereignisse 1947/48 aufgrund von Augenzeugenberichten und neu zugänglichen Dokumenten erforscht und ist dabei zu Ergebnissen gekommen, die der offiziellen Geschichtsschreibung widersprechen. Bekannt wurde er mit seinem Buch «Die ethnische Säuberung Palästinas»: In diesem Werk dokumentiert er die ...

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75 JAHRE MEDICO INTERNATIONAL SCHWEIZ
Recht auf Gesundheit auch für Kriegstraumatisierte
Krieg und Frieden | von Barbara Schumacher Cheema | 20.11.2012

Gegründet während des Spanischen Bürgerkrieges als Centrale Sanitaire Suisse, setzt sich medico international schweiz seit 1937 engagiert für den Zugang zum Gesundheitswesen für alle ein, sei dies für benachteiligte Bevölkerungsgruppen oder für Menschen in und nach einer Kriegssituation.

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